Ensembles / Künstler (A-Z)

Ensembles

Die von Frank Markowitsch gegründete Vokalakademie Berlin besteht aus professionellen jungen Sängerinnen und Sängern mit außergewöhnlichen stimmlichen und musikalischen Fähigkeiten. Zum Kernbereich des künstlerischen Konzeptes des Vokalensembles gehören neben der Entwicklung eigener Projektideen die eigenverantwortliche musikalische Arbeit der Mitglieder sowie Sologesangsstunden bei der renommierten Mezzosopranistin Regina
Jakobi. Sowohl die Ensemblequalität als auch die herausragenden solistischen Leistungen der Chorsängerinnen und -sänger werden von Presse und Publikum immer wieder begeistert aufgenommen.

Hervorgegangen ist das Ensemble aus dem 2006 von René Jacobs initiierten Innsbruck Festival Chorus, einem Akademieprojekt der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Seit 2011 tritt es unter seinem neuen Namen auf. 2012 erschien die Debüt-CD mit Alessandro Scarlattis Vespro della Beata Vergine , im Herbst 2016 folgte mit Salve Regina – Musik zum Lob der Maria von Antonio Caldara die zweite CD des Ensembles. Die Aufnahmen wurden mittels Crowdfunding finanziert – die Vokalakademie Berlin ist damit eines der ersten klassischen Ensembles, die diese Art der Finanzierung erfolgreich für sich nutzen.

Die Vokalakademie Berlin arbeitet mit Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Freiburger Barockorchester zusammen und tritt auf Festivals wie dem Musikfest Bremen, dem Klarafestival Brüssel und dem Festival de Saint-Denis auf. Eine besonders enge Verbindung besteht zu dem französischen Originalklangorchester Le Cercle de
l'Harmonie und seinem Dirigenten Jérémie Rhorer.

Für 2017 stehen Konzerte mit dem Freiburger Barockorchester, Auftritte bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci und weiteren Festivals sowie die Wiederaufnahme der erfolgreichen Produktion Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder und Familien an.


www.vokalakademie-berlin.de

Die Berliner Symphoniker sind ein weltweit anerkanntes Orchester, verfügen über ein bekanntes Markenzeichen und genießen große Anerkennung. Namhafte Dirigenten und Solisten suchen die Zusammenarbeit mit dem Orchester.

Seit fast fünf Jahrzehnten sind die Berliner Symphoniker ein fester Bestandteil der Orchesterlandschaft dieser Stadt und besitzen eine kontinuierlich gewachsene musikalische Tradition.  Die durch die kulturelle Breitenarbeit anerkannten Berliner Symphoniker haben weit über ihre Heimatstadt hinaus Popularität und Ansehen gefunden und sind als musikalische Botschafter für Berlin tätig.

In eigenen Abonnementkonzerten präsentieren die Berliner Symphoniker ein klassisches, weitgefächertes und populäres Programmangebot am Sonntagnachmittag in der Philharmonie. CD-Aufnahmen der Berliner Symphoniker sind weltweit im Handel.

Die Berliner Symphoniker gastieren im In- und Ausland und sind ein gern gesehener Partner bei internationalen Festspielen. Im März 1996 wurde die Brasilientournee der Berliner Symphoniker in der brasilianischen Presse als eines der wichtigsten künstlerischen Ereignisse des Jahres gefeiert. Galakonzerte mit Luciano Pavarotti, Konzerte mit nationalen und internationalen Chören, sowie CD-Einspielungen und Fernsehaufzeichnungen runden die erfolgreiche Arbeit der Berliner Symphoniker ab. Eine große USA -Tournee 1998 und regelmäßige Wiedereinladungen nach England, Italien, in die Schweiz und nach Spanien zeugen von der Kontinuität und der Anerkennung der künstlerischen Qualität des Klangkörpers im Ausland. Die Berliner Symphoniker geben Konzerte in Frankreich, Spanien und der Schweiz und sind regelmäßig äußerst erfolgreich auf ihren Tourneen in Großbritannien und Italien. Eine große Südamerika-Tournee durch fünf Staaten dieses Kontinents im Herbst 2001 wurde zu einem triumphalen Erfolg für die Berliner Symphoniker.

Die Konzertreisen des Orchesters nach Japan, seit 2002 bis 2012 mit Wiedereinladung für 2014 bilden den Höhepunkt der Tourneen des letzen Jahrzehnts.  Im Dezember 2005 wurden sehr erfolgreiche Konzertreisen nach Südkorea und China durchgeführt. 2007 gastierten die Berliner Symphoniker neben zwei Konzerten in Buenos Aires mit sieben Konzerten beim Internationalen Festival in Ushuaia in Argentinien. Bei der 3. Konzertreise nach Japan und der 2. Tournee nach China gab das Orchester im Jahr 2008 in Asien insgesamt 25 Konzerte. Im selben Jahr gastierten die Berliner Symphoniker beim Festival Música Mallorca und waren erneut Argentinien (November 2008) eingeladen. Im Dezember 2008 folgte eine große China-Tournee. Das Orchester gab 12 Konzerte, darunter auch ein Benefizkonzert für Erdbebenopfer. Die aktuellen Höhepunkte  2012 bildeten die bereits sechste Tournee durch Japan und ein sehr erfolgreiches Konzertgastspiel in China sowie zum Jahresbeginn 2013 ein Konzert in Andorra.

Im Sommer 2014 gaben die Berliner Symphoniker im Rahmen ihrer bereits siebenten Japan Tournee sehr erfolgreich 18 Konzerten in namhaften Städten Japans.

www.berliner-symphoniker.de

Bläsersolisten der KlangVerwaltung

Die Bläsersolisten der KlangVerwaltung München sind alle Mitglieder des genannten Orchesters, welches 1997 von den beiden Geigern Andreas Reiner und Josef Kröner gegründet wurde.

Die adäquate Umsetzung der musikalisch außergewöhnlichen Konzeptionen des Dirigenten Enoch zu Guttenberg war und ist das Ziel dieses Orchesters. Stand anfangs der ungewöhnliche Name – er soll das im verantwortungsvollen Sinne treuhändische verwalten von Musik illustrieren – im Vordergrund des Interesses, so wurde schnell klar, dass ein neues Eliteorchester das Podium betreten hatte.

Hochvirtuoses Zusammenspiel, außergewöhnliche solistische Fähigkeiten, ungemein farbige klangliche Möglichkeiten und ein hochengagierter Habitus haben dem Orchester, neben Traumkritiken, einen in der Orchesterwelt ungewöhnlichen Sympathiewert beschert.

Ein fester Stamm von Musikern, zumeist Mitglieder hochrangiger Sinfonieorchester (Berliner Philharmoniker, Münchner Philharmoniker, u.a.), aber auch solistisch tätige Musiker, finden sich projektbezogen zusammen, um neues, aber auch das große angestammte Repertoire zu erarbeiten und neu zu beleuchten.

Die Chorgemeinschaft Neubeuern wurde 1967 von Enoch zu Guttenberg gegründet und steht in der mehr als hundertjährigen Musiktradition des oberbayerischen Dorfes Neubeuern, die die beständige Grundlage für Neubeuerns unverwechselbaren Stil ist.

Heute bestreitet die Chorgemeinschaft die wesentlichen Oratorienaufführungen in München, wobei nicht nur dort stets international renommierte Orchester und Solisten zur Seite stehen. Das Repertoire umfasst Literatur vom Frühbarock bis ins 20. Jahrhundert, dennoch bleibt stets Johann Sebastian Bach im Zentrum der musikalischen Arbeit.

Über die Jahre zeugen Konzerte in allen wesentlichen Musikzentren Deutschlands und Gastspielreisen zu weltweit bedeutenden Festspielorten von der Präsenz und dem Erfolg im internationalen Musikgeschäft. Allein vom Wiener Musikverein erfolgen seit 1997 regelmäßig Einladungen, zuletzt 2011 mit zwei ausverkauften Konzerten bei denen Giuseppe Verdis Requiem auf dem Programm stand.

Im Jahr 2009 wurden neue Maßstäbe mit einem überaus erfolgreichen Debut im Concertgebouw Amsterdam gesetzt. Geradezu überschwänglich wurde der Chor im Herbst desselben Jahres auf der Asien-Tournee mit seinem Haydn-Programm bei Konzerten in Hong Kong und in Peking beim Beijing Music Festival gefeiert, für das auch für 2016 wieder eine Einladung vorliegt.Ein unbestrittener Höhepunkt der Chorlaufbahn war die Einladung im Oktober 2010 nach Rom zu Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI, dem zu Ehren in der Großen Aula Verdis Requiem aufgeführt wurde. Das Jubiläumsjahr 2012 wurde mit der viel beachteten Aufführung von Bachs Johannes-Passion in St.Martin in the Fields, London eingeleitet.

2014 hat sich der Frauenchor der Chorgemeinschaft Neubeuern zusammen mit Klaus Maria Brandauer ein Konzertprogramm mit dem Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy erarbeitet, das sie seither regelmäßig präsentieren. Bisher u.a. beim Menuhin Festival in Gstaad, 2016 auch in Wien, Linz und München. Termine für 2017 sind in Planung.

Zwei große Tourneen stehen 2016 im Mittelpunkt: China und Korea, später dann Canada und USA mit Auftritten in Washington, Philadelphia und schließlich New York in der Carnegie Hall.

Die Entwicklung der Chorgemeinschaft Neubeuern – die als einer der besten Laienchöre Europas bezeichnet wird – ist untrennbar mit Enoch zu Guttenberg verbunden. Von der außergewöhnlichen musikalischen Qualität die aus dieser Symbiose entstanden ist, konnten sich u.a. auch Roberto Abbado und Andrew Parrott in Gastdirigaten überzeugen.
Seit nahezu 20 Jahren ist das ebenfalls von Enoch zu Guttenberg geleitete Orchester der KlangVerwaltung an der Seite des Chores. Sehr beachtet und gelobt wurde aber auch die Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin und den Bamberger Symphonikern. Zahlreiche Funk- und Fernsehproduktionen sowie CD-Einspielungen dokumentieren das hohe Niveau der Aufführungen und ernten höchstes Lob in der Presse.
Für ihre Arbeit wurden der Chorgemeinschaft und ihrem Leiter u.a. der Deutsche Kulturpreis, der Bayerische Staatspreis sowie der Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung zuerkannt.

www.chorgemeinschaft.de

Novello, unter diesem Namen haben sich herausragende Musiker der beiden großen Frankfurter Orchester (hr-Sinfonieorchester und Opern- und Museumsorchester) zusammengeschlossen.

Die Mitglieder – alle international erfahrene und renommierte Kammermusiker – spielen in wechselnden Besetzungen zusammen, um außergewöhnliche Programme mit herausragenden Gästen und Solisten zu realisieren. Das Ensemble zeichnet sich durch Frische und Innovation aus. Seine Auftritte versprechen überraschende Momente.

Hervorgegangen ist das Ensemble Novello aus dem von der Geigerin Andrea Kim 2010 gegründeten Amici-Ensemble Frankfurt.

wurde 1997 von den beiden Geigern Andreas Reiner und Josef Kröner gegründet. Stand anfangs der ungewöhnliche Name – er soll das im verantwortungsvollen Sinne treuhändische Verwalten von Musik illustrieren – im Vordergrund des Interesses, so wurde schnell klar, daß ein neues Eliteorchester das Podium betreten hatte, dem nicht nur die historische Aufführungspraxis des barocken und frühklassischen Repertoires vertraut ist.

Hochvirtuoses Zusammenspiel, außergewöhnliche solistische Fähigkeiten, ungemein farbige klangliche Möglichkeiten und ein hochengagierter Habitus haben dem Orchester neben Traumkritiken einen in der professionellen Orchesterwelt ungewöhnlichen Sympathiewert beschert.

Ein fester Stamm von Musikern findet sich projektbezogen zusammen, um neues, aber auch das einstweilen große angestammte Repertoire zu erarbeiten und neu zu beleuchten. Der Arbeitsstil dabei hat eine Art Workshop-Charakter, bei dem Dirigent und Musiker gleichberechtigt in die musikalische Arbeit involviert sind. Dieser Prozess garantiert ein hinreissend lebendiges, homogenes und kompromissloses Musikerlebnis.

Musiker führender europäischer Symphonie- und Opernorchester, aber auch international bekannte Solisten und Kammermusiker: das sind die Mitglieder der KlangVerwaltung. Zum ganz außergewöhnlichen Klangerlebnis tragen auch Instrumente von Stradivari, Guarneri del Gesu und weiterer berühmter Meister bei.

Die Berliner Philharmonie, das Amsterdamer Concertgebouw, der Wiener Musikverein, Reisen in die USA, nach England, in die Schweiz, nach Italien, Spanien und Österreich, nach Frankreich, Argentinien, Brasilien und China, wiederkehrende Auftritte bei großen Festivals, wie dem Rheingau-Festival, den Europäischen Wochen, in der Frankfurter Alten Oper, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Schleswig-Holstein-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und auf Herrenchiemsee, wo das Orchester in Residence ist: das sind ein paar der wichtigen Stationen der KlangVerwaltung. Absolut sensationell waren die Erfolge des Orchesters bei der letzten China-Tournee: "... stehen den Berliner Philharmonikern in nichts nach." und beim Menuhin Festival in Gstaad 2014: "Die besten der Besten".

Neben den Konzerten mit Enoch zu Guttenberg hat die KlangVerwaltung mit Andrew Parrot, Rainer Goebel, Paul McCreesh, Paul Goodwin, Thomas Zehetmair, Heinrich Schiff, Salvador Mas Conde, Dirk Joeres, aber auch ohne Dirigenten mit ihrem Konzertmeister Andreas Reiner konzertiert.

Seit der Gründung 1997 nimmt die KlangVerwaltung CDs für Farao Classics auf, die von der internationalen Kritik ganz hervorragend aufgenommen wurden. Die letzte CD mit Bruckners 4. Symphonie wurde live im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins aufgenommen und mit dem bedeutensten deutschen Musikpreis, dem Echo ausgezeichnet. Zuletzt erschien als Livemitschnitt Beethovens "Missa Solemnis". Diese CD sorgte für ein ganz besonderes Furore in der internationalen Presse und wurde als eine der besten Aufnahmen aller Zeiten dieses Werks bezeichnet. 2014 tritt die KlangVerwaltung neben den Münchner und anderen Konzerten wieder beim Rheingau-Festival, beim Kissinger Sommer, in Gstaad, im Teatro Colon in Buenos Aires, in Sao Paulo und erstmals im neuen Konzertsaal in Lima, Peru auf.

Falls Sie diese Vita für Publikationen jeder Art verwenden möchten, beachten Sie bitte den folgenden Hinweis: Änderungen sind nur nach Rücksprache mit der KlangVerwaltung gestattet. (08/2014)

www.klangverwaltung.de

Das Prometheus Ensemble Berlin wurde im Jahr 2010 von dem Dirigenten Frank Markowitsch und dem Trompeter Tom Pielucha als junges professionelles Kammerorchester gegründet. Neben zahlreichen Konzertprogrammen mit dem Chor des Jungen Ensembles Berlin – wie der „9. Sinfonie“ von Ludwig van Beethoven im Berliner Konzerthaus oder der Bach’schen „Matthäuspassion“ im Kammermusiksaal der Philharmonie – war es bereits bei einem Forumskonzert des RIAS Kammerchores und einem Konzert des Kammerchores der Berliner Staatsoper zu erleben.

Der Name weist zugleich auf die Intention des Ensembles hin. Prometheus brachte das Feuer zu den Menschen, das neben Kraft und Wärme auch Kultur symbolisiert. So ist es ein großes Anliegen der Musikerinnen und Musiker, die kulturellen und philosophischen Hintergründe der gespielten Werke mit zu bedenken und zu kommunizieren.

Im Mai 2014 erschien in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur bei Rondeau Classics mit „König David“ von Arthur Honegger die erste CD des ambitionierten Ensembles.

www.prometheus-ensemble-berlin.de

Valentin Klavierquartett

Inka von Puttkamer, Violine
David Ott, Viola
Hanno Kuhns, Violoncello
Isabel Lhotzky, Klavier

Für das Valentin Klavierquartett ist der Namenspatron ein doppeltes Signet: Für die Liebe zur Kammermusik und die Erinnerung an das Gründungsdatum, den Valentinstag 1996.

Ausgezeichnet mit einem Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung, konzertiert das Valentin Klavierquartett seither im In- und Ausland. Mit regelmäßigen Auftritten im Rahmen renommierter Festivals, wie „Schleswig Holstein Musikfestival“, „Sommerliche Musiktage Hitzacker“, „Schlosskonzerte Elmau“ , „Rheingau Musik Festival“ oder beim Flandern Festival in Brüssel, konnte sich das Valentin Klavierquartett als Spitzenensemble etablieren.

Immer wieder sorgt das Quartett auch mit außergewöhnlichen CD-Aufnahmen für Aufsehen, u.a. in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk oder für Deutschlandradio Kultur. Schon die Debüt CD mit Werken von W. A. Mozart und Richard Strauss brachte Kritiker zum Schwärmen: „Man treibt dem Himmel, den Gefühlen, der Seele, der Sehnsucht zu und lässt sich in paradiesischer Problemlosigkeit nieder. (...) Bei Mozart atmet das Harmoniesystem von Inka von Puttkamer, Isabel Lhotzky, Minako Uno und Hanno Kuhns reine Luft der Wiener Klassik.“ (Das Orchester)

2009 ersetzt David Ott (Viola) Minako Uno als festes Ensemblemitglied. "Das Klangbild ist ausgewogen, die drei Streicher agieren vorbildlich homogen, wenn das Klavier, wie es sein soll in dieser Gattung, zuweilen dominant wird,“ lobt die FAZ. Auch mit der Ersteinspielung eines bislang unbekannten Klavierquartetts von Schumann und einer Komposition des in Vergessenheit geratenen Ferdinand Thieriot können die Musiker voll überzeugen: "Beim Valentin Klavierquartett sind beide Entdeckungen in guter Obhut." (KulturSpiegel) "Das Ensemble ist auf der Höhe seines Könnens!" (SZ)

Künstler

Die aus München stammende Sopranistin Susanne Bernhard begann 1995 mit dem Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit Beginn ihres Studiums war sie an zahlreichen Produktionen der Bayerischen Theaterakademie beteiligt. 1997 debütierte sie als Susanna in Mozarts Le Nozze di Figaro im Prinzregententheater München.

Als 23-jährige wurde sie im Jahr 2000 Ensemblemitglied am Opernhaus der Landeshauptstadt Kiel. Dort war sie in zahlreichen Rollen zu erleben, beispielsweise als Lisa in Schrekers Christophorus und Violetta in Verdis La Traviata.

Sie war an mehreren Opernhäusern als Gast verpflichtet, 2008 debütierte sie an der Oper Frankfurt mit der Partie der Violetta (La Traviata). An der Semperoper Dresden war sie als Isotta in Richard Strauss‘ Schweigsame Frau zu hören.

Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin widmet sich Susanne Bernhard dem Lied-, Oratorien-, und Konzertgesang. Ihre vielfältigen Engagements auf diesem Gebiet führten sie unter anderem zur Zusammenarbeit mit dem Georgischen Kammerorchester (Markus Poschner), den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Stuttgarter Bachakademie (Helmuth Rilling), den Petersburger Philharmonikern, dem Russian National Orchestra, den Herrenchiemsee Festspielen (Enoch zu Guttenberg und Ljubka Biagioni zu Guttenberg), der Chorgemeinschaft Neubeuern (Enoch zu Guttenberg), dem Rheingau-Musikfestival, dem Menuhin-Festival Gstaad, dem Beethovenfest Bonn, den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Bremer Philharmonikern, den Hamburger und den Münchner Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Saarländischen Rundfunk, dem polnischen Radio-Sinfonieorchester, dem Osaka Philharmonic Orchestra unter Eiji Oue, dem NHK Tokyo Orchestra, dem OSESP Orchestra Sao Paulo, sowie dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks. Sie war mehrmaliger Gast beim WDR Sinfonieorchester, beispielsweise unter der Leitung Semyon Bychkovs. Kommende Engagements beinhalten unter anderem Konzerte mit den Dresdner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mainzer Bach-Chor, dem Philharmonischen Chor Berlin, dem WDR-Sinfonieorchester, Konzerte mit Enoch zu Guttenberg, Konzerte im Rahmen des Rheingau-Musikfestivals, des Menuhin-Festivals Gstaad und der Herrenchiemsee Festspiele.

Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufzeichnungen sowie CD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. Darunter eine Aufnahme mit geistlichen Liedern und Arien (Oehms), Beethovens Missa solemnis unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg (Farao), eine Operngesamtaufnahme von J. Myslivececk Medonte (harmonia mundi/Sony), sowie eine Aufnahme mit Britten Folksongs, (Rondeau, Maria Graf, Regensburger Domspatzen).

www.susannebernhard.de

Klaus Maria Brandauer

Klaus Maria Brandauer stammt aus Altaussee in der Steiermark und gehört zu den wichtigsten und bekanntesten Bühnen- und Filmschauspielern unserer Zeit. Seit mehr als vierzig Jahren ist er Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters, wo er als Hamlet, Don Carlo, Tartuffe, Cyrano de Bergerac, Nathan der Weise und König Lear auftrat. Erste Stationen seiner Schauspielerkarriere waren Tübingen, Düsseldorf und das Wiener Theater in der Josefstadt. Seit einigen Jahren ist Klaus Maria Brandauer regelmäßig am Berliner Ensemble zu erleben. Dort spielt er die Titelrollen in der zehnstündigen Fassung von  Schillers „Wallenstein“, in „Ödipus auf Kolonos“ von Sophokles und den Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“. Im Jahr 2013 erarbeitete er mit „Das letzte Band“ erstmals ein Stück von Samuel Beckett.

Bereits 1970 begann Klaus Maria Brandauers internationale Filmkarriere mit „Salzburg Connection“. Mit István Szabó realisierte er die Trilogie „Mephisto“ , „Oberst Redl“ und „Hanussen“. Er spielte in „James Bond 007 – Sag niemals nie“, sowie in „Jenseits von Afrika“ von Sydney Pollack. Große Beachtung fanden zuletzt seine Mitwirkungen in der TV-Produktion „Die Auslöschung“ sowie in der österreichischen Kinoproduktion „Der Fall Wilhelm Reich“.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit führt Klaus Maria Brandauer auch Regie. Zu seinen Regiearbeiten zählen „Hamlet“ am Burgtheater Wien, „Lohengrin“ an der Oper Köln und „Die Dreigroschenoper“ am Admiralspalast Berlin. Er verfilmte „Georg Elser – Einer aus Deutschland“ sowie Thomas Manns „Mario und der Zauberer“.

Klaus Maria Brandauer ist regelmäßig mit Lesungen und musikalisch-literarischen Programmen zu erleben. Er unterrichtete viele Jahre angehende Schauspieler am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Der in Bern geborene Tenor Jörg Dürmüller studierte Violine und Gesang am KonservatoriumWinterthur und setzte sein Gesangsstudium bei Naan Pöld und Hans Kagel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg fort. Er besuchte Meisterkurse bei Christa Ludwig und Hermann Prey. Seinen hervorragenden Ruf im Konzertfach erwarb sich Jörg Dürmüller insbesondere mit den Evangelistenpartien in den Werken J.S. Bachs. Als international gefragter Sänger ist er regelmässig in den renommierten Musikzentren der Welt zu Gast.

Anfänge

Jörg Dürmüller begann seine Opernlaufbahn bereits während des Studiums, wo er in verschiedenen kleinen Partien an der Hamburgischen Staatsoper zu hören war. Sein erstes Engagement führte ihn nach Bielefeld, danach war er Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig unter der Intendanz von Brigitte Fassbaender. Gleichzeitig gastierte er regelmässig an der komischen Oper Berlin, wo er unter anderem den Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“ in der Inszenierung von Harry Kupfer sang. Seine nächste Station war die Volksoper in Wien, wo er als Ensemblemitglied unter anderem Tamino, Don Ottavio, Don Ramiro in Cenerentola und verschiedene Partien in klassischen Operetten sang. Er gastierte ausserdem an den Opernhäusern Leipzig, Köln, Strassburg, Sevilla, am Teatro Real in Madrid sowie am Teatro Regio in Turin.

Stationen

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Jörg Dürmüller in den Bereichen Oper und Konzert unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Christopher Hogwood, Helmuth Rilling, René Jacobs, Adam Fischer, Ton Koopman, Roberto Abbado, Enoch zu Guttenberg, Jörg-Peter Weigle, Sebastian Weigle, Simone Young, Thomas Hengelbrock, Hans Zender und Bruno Weil. Unter Bruno Weils Leitung wirkte er an der Erstaufnahme des „Fliegenden Holländers“ in der Urfassung mit, wo er mit seiner Interpretation des Georg (Erik) grosse Beachtung fand.

Auszeichnungen und aktuelle Projekte

Dieses Jahr war Jörg Dürmüller mit der Matthäuspassion unter der Leitung von Ton Koopman auf Tournée, im Sommer hat er seinen ersten Florestan an den Musikfestspielen Herrenchiemsee gesungen, und Ende des Jahres wird er im Wiener Musikverein mit den Wiener Symphonikern in der Neunten Sinfonie von Beethoven zu hören sein. Dies zeigt die beeindruckende fachliche Bandbreite seiner Stimme, die in zahlreichen Radio-, TV-, DVD- und CD-Produktionen dokumentiert ist. Seine Interpretation der männlichen Hauptrolle des Carlo in der Aufnahme der Krenek-Oper„Sardakai“ wurde 2007 mit dem renommierten ECHO-Award ausgezeichnet. Die CD-Produktion „Die schöne Galathée“ unter Bruno Weil mit Jörg Dürmüller in der Rolle des Pygmalion erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Seit 2010 ist Jörg Dürmüller neben seiner regen Konzert- und Operntätigkeit Professor für Gesang an der Musikhochschule VD VS FR (HEMU – Standort Fribourg).

www.joerg-duermueller.com

Paul Armin Edelmann wurde in Wien geboren und war Mitglied und Solist bei den Wiener Sängerknaben. Er absolvierte sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei seinem Vater, dem berühmten Bassisten Otto Edelmann.
Nach seinem Studienabschluss war er am Stadttheater Koblenz engagiert.
Seit 1998 ist er freiberuflich tätig.
Es folgten Gastspiele an der Wiener Staatsoper ,Wiener Volksoper ,Teatro Real Madrid, Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel (in Donizettis DON PASQUALE),  Komischen Oper Berlin (in Webers DER FREISCHÜTZ),  San Diego Opera (als Dr. Falke und Papageno), New National Theatre  Tokyo,  Opéra de Rouen, Lincoln Center Festival New York (in Sciarrinos „Luci mie traditrici“), den Staatstheatern Darmstadt und Wiesbaden, den Opern von Köln, Frankfurt und Leipzig, Opera Ireland Dublin, Israeli Opera Tel Aviv, Palau de les Arts Valencia, Festival San Sebastian, Hongkong Opera, Center of the Performing Arts Beijing, Opera National de Montpellier, Prinzregententheater München, Deutsche Oper Düsseldorf, Staatsoper Stuttgart, Teatro de la Maestranza Sevilla, Teatro Massimo Bellini Catania, Winter Music Festival Sochi und der Opera National du Rhin Strasbourg.
 
Das Jahr 2014 brachte Paul Armin Edelmanns Debüt beim Rheingau Musik Festival und dem Musikfest Hamburg, seine Rückkehr zu den Bregenzer Festspielen mit Mozarts ZAUBERFÖTE und die Veröffentlichung eines Schumann-Liedalbums mit dem Pianisten Charles Spencer und einer Gesamteinspielung von J. Strauss´ DIE FLEDERMAUS als Eisenstein beim Klassik-Label Capriccio. In der Saison 14/15 wird er als Eisenstein in DIE FLEDERMAUS mit den Warschauer Philharmonikern, in Mozarts Requiem mit dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv, beim Kurt Weill Festival in Dessau, in Haydns „Jahreszeiten“ im Musikverein Wien und in Mahler’s LIED VON DER ERDE an der Opéra National de Paris zu hören sein. Weiters erscheint sein neues Johannes Brahms- Liedalbum „Die schöne Magelone“, begleitet von Charles Spencer.

Als Lied- und Konzertsänger gastierte Paul Armin Edelmann in folgenden internationalen Konzertsälen: Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein,  Philharmonie Berlin, Salzburger Festspielhaus, Brucknerhaus Linz,  Salzburger Mozarteum,  Philharmonie Köln, Philharmonie am Gasteig München,  Konzerthaus Dortmund, Philharmonie Luxembourg, Palau de la Música Valencia, Kurhaus Wiesbaden, Tonhalle Zürich, KKL Luzern,  Tschaikowsky-Konservatorium Moskau und – anlässlich eines Konzertes zu Ehren von Papst Johannes Paul II. – im Vatikan (Haydn: DIE SCHÖPFUNG, 1998), wo er 2006 mit den Wiener Philharmonikern nochmals auftrat (Mozart: KRÖNUNGSMESSE).
 
Er gab Liederabende in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, Dänemark, den USA, Kanada, China und Japan, oft auch gemeinsam mit seinem Bariton- Bruder Peter Edelmann. Paul Armin Edelmann arbeitete bisher mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Michel Plasson, Ivor Bolton, Kazushi Ono, Paolo Carignani, Miguel Gómez Martínez, Julia Jones, Ralf Weikert, Karel Mark Chichon, Vladimir Fedosejew, Leopold Hager, Manfred Honeck und sang Opern und Konzerte an der Seite von Elina Garanca, Renata Scotto, Juan Diego Florez, José Cura, Michael Schade, Angela Denoke, Simon Estes, Wolfgang Brendel, Genia Kühmeier, Kurt Rydl, Matti Salminen und vielen anderen phantastischen Kollegen.

www.paul-armin-edelmann.com

Sarah Ferede

Die junge Mezzosopranistin Sarah Ferede stammt aus Hamburg, wo sie ihre ersten Gesangserfahrungen bei den Alsterspatzen, dem Kinderchor der Hamburgischen Staatsoper, machen konnte. Bald darauf begann ihre private Gesangsausbildung bei Prof. Charlotte Lehman in Hannover.
 
Sarah Ferede ist mehrfache Preisträgerin renommierter Wettbewerbe, wie des „Wiesbadener Mozartpreis 2007“, des „Bundeswettbewerb Gesang 2010“ in Berlin (Sonderpreis) und des „Competizione dell’Opera 2010“ der Semperoper Dresden (Sonderpreis). Sie trat bei zahlreichen Veranstaltungen und in Preisträgerkonzerten auf, zum Beispiel 2007 in den Galakonzerten der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Darüber hinaus war sie als Solistin unter anderem in Bachs „Weihnachtsoratorium“, Elgars „The Dream of Gerontius“. Verdis „Messa Da Requiem“, Mahlers „3. Symphonie“ unter Stefan Soltesz, Mahlers „2. Symphonie“ unter Alexander Joel und Bruckners „Te Deum“ unter Georg Mark zu hören. In der Berliner Philharmonie sang sie die Rolle der Clothilde in einer konzertanten Aufführung der Bellini-Oper „Norma“ an der Seite von Editha Gruberova unter dem Dirigat von Michail Jurowski.
2014 war Sarah Ferede im Rahmen der Audi-Sommerkonzerte in Mahlers 2. Symphonie unter Kent Nagano sowie in Bruchner’s „Te Deum“ und in Mendelssohns „Sommernachtstraum“ an der Seite des renommierten Schauspielers Klaus Maria Brandauer als Erzähler bei den Herrenchiemsee Festspielen unter Enoch zu Guttenberg zu hören. Konzertengagements in 2014/15 sowie in 2016 beinhalten u.a. Braunfels’ „Das Spiel von der Auferstehung des Herrn“ mit dem Münchener Rundfunkorchster unter Ulf Schirmer, das Verdi-Requiem in der Philharmonie Berlin mit Enoch zu Guttenberg sowie konzertante Aufführungen der Strauss’ Oper „Elektra“ in Peking und Shanghai mit Charles Dutoit.

Seit 2005 wirkte Sarah Ferede in zahlreichen Theater- und Opernproduktionen mit. So war sie als Sharon Graham in „Meisterklasse Maria Callas“ von Terrence McNally am Alten Schauspielhaus Stuttgart zu erleben. 2006/07 war sie fest am Landestheater Coburg engagiert und sang dort unter anderem Rollen wie Nancy in „Martha“ und Meg Page in „Falstaff“. 2007/08 erhielt sie das Franz-Josef-Weisweiler-Stipendium der Deutschen Oper Berlin und trat dort in zahlreichen Partien auf, darunter die Zweite Dame in “Die Zauberflöte“, Antonia in „Tiefland“, Giovanna in „Rigoletto“, sowie Zweite Magd und Vertraute in R. Strauss’ „Elektra“.
Des weiteren gab sie 2008 ihr Rollendebüt als Carmen am Theater für Niedersachsen in Hildesheim.

Von 2008/09 bis 2011/12 gehörte sie dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig an. Dort sang sie unter anderem Suzuki in „Madama Butterfly“, Alcina in Haydns „Orlando Paladino“, die Hauptrolle der Tochter in Ella Milch-Sheriffs „Baruchs Schweigen“ (Uraufführung), Orlofsky in „Die Fledermaus“, Olga und Larina in „Eugen Onegin“, die Titelpartie in „Carmen“ und Hermia in „A Midsummer Night`s Dream“. In 2011/2012 gab sie in Braunschweig ihr Rollendebüt als Rosina in "Il Barbiere di Siviglia" und war dort unter anderem auch als Cherubino in ”Le Nozze di Figaro" zu hören.
Des weiteren sprang sie in derselben Spielzeit am Theater Augsburg als Cherubino, am Nationaltheater Mannheim als Larina und am Staatstheater Hannover als Meg Page ein. In 2012/13 war sie in Mannheim auch als Olga in Eugen Onegin zu hören. Im Rahmen der Internationalen Herrenchiemsee Festspiele 2013 gab sie ihr überaus erfolgreiches Rollendebüt als Komponist in R. Strauss’ Oper „Ariadne auf Naxos“ unter Ljubka Biagioni.

Seit der Saison 2012/13 ist Sarah Ferede Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Dort ist sie u.a. als Hänsel/“Hänsel und Gretel“, Mary/“Der Fliegende Holländer“, Meg Page/“Falstaff“, Mercédès/“Carmen“, Page/“Salome“, Stimme von oben/“Die Frau ohne Schatten“, 1. Magd/“Elektra“ und Rossweisse/“Die Walküre“ zu hören.
Partien an der Deutschen Oper am Rhein in 2013/14 waren u.a. Hänsel in „Hänsel und Gretel“ sowie Adalgisa in Bellinis „Norma“. Neu hinzu kommt in 2014/15 Charlotte in „Werther“ in der Duisburger Premiere.

In Oper und Konzert sang die junge Mezzosopranistin unter namhaften Dirigenten wie Yves Abel, Enrico Delamboye, Enoch zu Guttenberg, Howard Griffith, Leopold Hager, Alexander Joel, Michail Jurowski, Karen Kamensek, Friedemann Layer, Daniel Lipton, Georg Mark, Markus Poschner und Stefan Soltesz.

Martina Gedeck wurde in München geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Landshut und Berlin. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar an der Berliner Hochschule der Künste. Ihr Bühnendebüt gab sie am Frankfurter Theater am Turm. Später spielte sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, den dortigen Kammerspielen, Kampnagel Hamburg und am Schauspielhaus Basel.
Martina Gedecks Filmkarriere begann noch während des Studiums mit der Hauptrolle in Dominik Grafs Fernsehfilm „Die Beute“ und seinem Kinofilm „Tiger, Löwe, Panther“. Es folgten Episoden-Rollen in mehreren TV-Serien, bevor sie für ihre Darstellung der „Hölleisengretl“ von Jo Baier erstmals den Bayerischen Fernsehpreis erhielt. Martina Gedeck wurde mittlerweile mit 14 Film - und Fernseh-Preisen ausgezeichnet. Ihre Filmographie umfasst über 50 Produktionen in nahezu allen Filmgenres. Zuletzt war sie im Kino in den weiblichen Hauptrollen zu sehen in: „Das Leben der Anderen“, der  Im März 2007 den Oskar für den besten ausländischen Film gewann. 2007 erschien mit Martina Gedeck „Der gute Hirte“, (Regie Robert de Niro) der auf der Berlinale den Silbernen Bären für das beste Schauspieler-Ensemble gewann. 2008 war Martina Gedeck im Kino als Ulrike Meinhof in der Bernd Eichinger-Produktion „Der Baader Meinhof Komplex“ und als Clara Schumann in „Geliebte Clara“ zu sehen. Im September 2010 kam die Oskar Roehler-Verfilmung „Jud Süss“ mit Martina Gedeck in die deutschen Kinos.

Filmografie (eine Auswahl):

Tiger, Löwe, Panther, 1988  (Dominik Graf)
Krücke, 1992  (Jo Baier)
Rossini, 1996  (Helmut Dietl)
Deine besten Jahre, 1998  (Jo Baier)
Bella Martha, 2001  (Sandra Nettelbeck)
Das Leben der Anderen, 2006  (Florian von Henckel und Donnersmark)
Oskar Roehler, 2006  (Elementarteilchen)
Der Baader Meinhof Komplex, 2008  (Uli Edel)
Geliebte Clara, 2008  (Helma Sanders-Brahms)
Die Wand, 2010  (Julian Pölsler)
Nachtzug nach Lissabon  (Bille August)

Auszeichnungen – beste Schauspielerin (eine Auswahl)
Hunger auf Leben  (Deutscher Fernsehpreis, 2004)
Bella Martha und Verlorenes Land  (Goldene Kamera, 2003)
Bella Martha  (Deutscher Filmpreis, 2002)
Romeo  (Adolf-Grimme-Preis, 2002)
Deine besten Jahre  (Bayerischer Fernsehpreis 2000)

Theater

Minna von Barnhelm (Deutsches Theater Berlin, 2005)

www.martinagedeck.com


Michael Gumpinger

Bequem hat er es sich nie gemacht. Enoch zu Guttenberg ist seinen eigenen Überzeugungen gefolgt, ist nie einfach nur mit, sondern oft genug gegen den Strom geschwommen. Als einer der herausragenden Dirigenten unserer Zeit hat er sich mit der Musik auf eine Weise auseinandergesetzt, die Publikum und Kritiker aufgerüttelt und ihm zugleich internationale Achtung verschafft hat. Sowohl als Symphoniker als auch als Interpret der großen Sakralwerke setzten seine Aufführungen wichtige Akzente in der eigenen Laufbahn und auf den bedeutenden internationalen Bühnen: So dirigierte Enoch zu Guttenberg u.a. die Staatskapelle Berlin, die Bamberger Symphoniker, das NDR Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, das MDR Sinfonieorchester und das Nouvelle Orchestre Philharmonique Paris. Zwei  Ensembles sind es im Besonderen, die Guttenbergs künstlerische Idee und musikphilosophische Ansätze als gemeinsame Anliegen umsetzen: die von ihm seit 1967 geleitete Chorgemeinschaft Neubeuern und das Orchester KlangVerwaltung, dessen künstlerischer Leiter er seit 1997 ist. Mit dem Orchester KlangVerwaltung, das sich aus Musikern führender Symphonie- und Opernorchester, aber auch international bekannten Solisten und Kammermusikern zusammensetzt, ist Enoch zu Guttenberg seit einigen Jahren weltweit unterwegs.

Für Enoch zu Guttenberg und seine ihm verbundenen Ensembles sind die Symbiose aus dem fundierten Wissen um die jeweilige historische Aufführungspraxis, der unbedingten, zwingenden Inhaltsorientierung und der hieraus erwachsenden Emotionalität Grundlage ihrer Interpretation. Dies gilt für alle bedeutenden Werke des Barock, der Wiener Klassik, aus Romantik und Spätromantik sowie für Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Große gemeinsame Erfolge feierte Guttenberg zusammen mit der Chorgemeinschaft Neubeuern und der KlangVerwaltung nicht nur bei allen bedeutenden nationalen Festivals, sondern auch im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, 2009 in China bei Konzerten im Rahmen des Hongkong Music Festivals und des Beijing Music Festivals  sowie 2012 in St. Martin in the Fields in London. Ein Höhepunkt im Konzertjahr 2010 war die Aufführung von Verdi´s "Messa da Requiem" zu Ehren von Papst Benedikt XVI im Vatikan. Zwei große Konzertreisen mit seinen beiden Ensembles bestimmten das Jahr 2016: die Asien-Tournee mit umjubelten Konzerten in Peking, Seoul und Suwon und die Tournee nach Kanada und USA. Die Konzerte dort gestalteten sich zu einem wahren Triumphzug: „standing ovations“ in den großen Häusern in Montreal, Toronto, Philadelphia und Boston – und vor allem auch in der Carnegie Hall in New York.

Seit dem Jahr 2000 ist Enoch zu Guttenberg Intendant der Internationalen Herrenchiemsee Festspiele. Als künstlerischer Leiter kreierte Guttenberg zusammen mit dem Dramaturgen Klaus J. Schönmetzler hier ein singuläres Konzept, das nicht nur von seiner Persönlichkeit und seinen Überzeugungen geprägt ist, sondern zugleich die besondere Historie der Lokalität einbezieht.

Obwohl die Musik immer im Zentrum seiner Aktivität und Kreativität liegt, seine Mitwelt hat Guttenberg niemals aus den Augen verloren. Ob als beharrlicher Mahner und Visionär in Sachen Umweltpolitik oder als erfolgreicher Förderer der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Ost und West – geprägt durch sein Elternhaus war die Verbindung von politischem und künstlerischem Engagement für Enoch zu Guttenberg stets Verpflichtung. Für seine Arbeit wurde er über die Jahre mit etlichen Auszeichnungen, darunter der Deutsche Kulturpreis und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, geehrt.

Enoch zu Guttenbergs musikalisches Wirken wird mittlerweile durch zahlreiche Funk- und Fernsehproduktionen sowie CD-Einspielungen dokumentiert. Für die Einspielung von Anton Bruckners Symphonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische" erhielt er zusammen mit dem Orchester KlangVerwaltung den ECHO Klassik in der Kategorie "Sinfonische Einspielung des Jahres", Musik des 19. Jahrhunderts.

www.enochzuguttenberg.de

Babette Haag

Die Münchnerin Babette Haag , Tochter eines Flötisten und einer Harfenistin, oftmals als „Schamanin aus dem Reich der Töne“ bezeichnet, studierte an der Musikhochschule in Freiburg/Br.
Sie gehörte der Jungen Deutschen Philharmonie sowie der Philharmonie des Schleswig-Holstein Musik Festivals an, bevor sie von 1989-1996 Solopaukerin der "Philharmonie der Nationen" unter Justus Frantz wurde.

Seither kann man Babette Haag in Percussion-Solorecitals, in Konzerten für Marimba/Schlagzeug und Orchester oder als Kammermusik-Partnerin erleben (Duo Arparimba, Trio TriColore, PercussionEnsemble Pandora, Bobby McFerrin, Klaus Maria Brandauer).
Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Klavier-Duo Paratore und ihrem Kollegen Franz Bach (Two by Two - Werke für zwei Klaviere und zwei Schlagzeuger).

Babette Haag ist gern gesehener Gast bei den großen internationalen Musikfestivals wie dem Rheingau Musikfestival oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen und wird regelmässig von zahlreichen Sinfonie-Orchestern eingeladen (Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, Frankfurter Museumsorchester, Staatstheater Oldenburg, Württembergischen Kammerorchester Heilbronn). Zudem gibt sie ihre Erfahrungen in Meisterkursen, Seminaren und Workshops im In- und Ausland weiter.

Mittlerweile sind fünf verschiedene CDs von Babette Haag erhältlich:
"Magic Drums" – Works for Marimba, Drums, Percussion (1998),
"Impressions for Harp and Marimba" – Duo Arparimba Vol.1 (1999),
"Magic Marimba" – Solowerke für Marimbaphon (2002),
"Melodies for Percussion" – Konzerte für Marimba, Vibraphon, Pauken oder Multipercussion und Orchester – Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ltg. Ruben Gazarian (2005) und "Pas de Deux" – Duo Arparimba Vol.2 (2008).    

Aktuelle Informationen unter www.magic-drums.com

Die 1981 in München geborene Rebekka Hartmann begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel bei dem Suzuki-Pädagogen Helge Thelen. Sie studierte in München bei Prof. Andreas Reiner sowie in Los Angeles bei Prof. Alice Schoenfeld. Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch internationale Meisterkurse, u. a. mit Rainer Kussmaul sowie in der Zusammenarbeit mit Josef Kröner, Christoph Schlüren und Rony Rogoff.

Rebekka Hartmann ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Internationale Henri Marteau Violin Wettbewerb 2005, „Pacem in Terris", Bayreuth, 2004 und der „Jascha Heifetz Scholarship", USA, 2002.

Auftritte als Solistin führten Rebekka Hartmann nach China, USA, Großbritannien, Österreich und in die Schweiz sowie zu bedeutenden Festivals, wo sie sowohl mit renommierten Orchestern, wie z. B. dem Peking Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, Aachener Symphonikern, das Württembergische Kammerorchester und das Deutsche Kammerorchester Berlin, als auch in Recitals Publikum und Fachpresse gleichermaßen begeistert.

Wichtige Erfahrungen sammelte sie mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Miguel Gómez Martínez, Esa-Pekka Salonen und Jukka-Pekka Saraste, und über viele Jahre hinweg mit Enoch zu Guttenberg. Ihr Repertoire umfasst das gesamte Spektrum der Violinliteratur vom Frühbarock bis zur neuesten Musik, wo sie u.a. Uraufführungen und Ersteinspielungen von Werken von Hâkan Larsson und Anders Eliasson gab.

2006 erschien ihre Debüt-CD mit Solowerken von J. S. Bach, Paul Hindemith und Bernd Alois Zimmermann beim Label Farao Classics.

Für ihre CD „The Birth of The Violine" (2011, Solo Musica) erhielt Rebekka Hartmann den ECHO KLASSIK 2012 in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres". Die barocken Werke deutscher, italienischer und französischer Komponisten sind bis auf wenige Ausnahmen Weltersteinspielungen. Im April 2015 erscheint ihre neue CD bei Farao Classics, mit armenisch-türkischen Werken, zusammen mit ihrer Duopartnerin Margarita Oganesjan am Klavier.

Rebekka Hartmann spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1675.

www.rebekka-hartmann.com

Irm Hermann

Die Karriere von Irm Hermann begann mit der Begegnung Rainer Werner Fassbinders, der sie 1966 zu einem Auftritt in seinem ersten Kurzfilm „Die Stadtstreicher“ überredete. 1975 wurde sie in Berlin Ensemblemitglied an der Freien Volksbühne unter der Intendanz von Hans Neuenfels. Es folgten weitere Bühnenjahre am Berliner Ensemble mit Peter Palitzsch. Ausserdem spielte sie in mehr als 100 Kino – und Fernsehproduktionen mit: Unter anderem mit Regissueren wie Werner Herzog, Vicco von Bülow und Christoph Schlingensief. In den letzten Jahren gastierte sie unter anderem am Zürcher Schauspielhaus und am Wiener Burgtheater.

Die Sopranistin Natalie Karl studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Luisa  Bosabalian und profilierte sich bereits in ihrer Ausbildung durch etliche Preise bei  internationalen Wettbewerben. Noch während ihres Studiums wurde sie an die Kölner Oper engagiert, die fortan für viele Jahre zu ihrer Heimatbühne werden sollte. Ihr breites Repertoire umfasste seither Opernpartien wie unter anderem Susanna (Figaros Hochzeit), Zerlina (Don Giovanni), Norina (Don Pasquale), Gilda (Rigoletto), Rosina (Barbier von Sevilla), Ännchen (Freischütz), Musette (Bohéme), Blonde (Entführung), Adele (Fledermaus) und Marzelline (Fidelio), aber darüber hinaus auch schon lyrische Rollen wie
Pamina (Zauberflöte) und Lauretta (Il Trittico).

Gastengagements führten sie an zahlreiche große Opernhäuser wie Staatsoper Berlin, Komische Oper Berlin, Staatsoper München, Semperoper Dresden, Volksoper Wien, Staatsoper Stuttgart, Staatsoper Hannover, Vlaamse Opera Antwerpen, Opera du Rhin Strasbourg, Opera Monte-Carlo, Palais Garnier und Théâtre du Châtelet Paris, Teatro Reggio di Parma,Teatro Communale Bologna,Teatro Filharmonico Verona sowie dem Hong Kong Arts Festival. Natalie Karl hat unter anderem mit Regisseuren wie David Alden, Günter Krämer, Robert Carsen, Marco Arturo Marelli,Richard Jones, Andreas Homoki, Calixto Bieto und Dirigenten wie Kirill Petrenko, Christoph von Eschenbach, Jeffrey Tate und Stefan Soltesz zusammen gearbeitet.Mit James Conlon trat sie regelmäßig in der Kölner Philharmonie auf. Dabei entstanden CD-Produktionen von Alexander Zemlinskys „Der Zwerg“ und „Der Traumgörge“ sowie Alban Bergs „Lulu-Suite“. Mit dem WDR Köln entstanden Gesamtaufnahmen von J. Strauss ́ „Wiener Blut“ und E. Künnekes „Glückliche Reise“.

Des Weiteren nahm sie mit der Baden-Badener Philharmonie eine Solo-CD mit Arien und Liedern von Johann Strauss auf. Die ihr besonders auf den Leib geschnittene Rolle der Adele verkörperte Natalie Karl nicht nur oftmals an der Volksoper Wien, sondern auch in einer Gesamtaufnahme der „Fledermaus“ unter Gustav Kuhn. Ihr jüngstes CD-Projekt gemeinsam gesungen mit Tenor und Ehemann Matthias Klink präsentiert ein romantisches Operettenprogramm unter dem Titel “Die ganze Welt ist himmelblau“ mit Duetten und Arien von Franz Lehàr bis Robert Stolz. Mit dieser Operettenrevue gastiert sie in der Philharmonie Essen, beim NDR Hannover, im Theater und Konzerthaus Solingen und im Festspielhaus Baden-Baden. Auch Galakonzerte, Liederabende und Oratorienkonzerte führen die Sopranistin an namhafte Konzerthäuser wie die Alte Oper Frankfurt, Liederhalle Stuttgart, Philharmonie Berlin, Palau de la Musica Barcelona, El Escorial Madrid und an die Royal Albert Hall in London.

Aktuelle Engagements locken Natalie Karl seit einiger Zeit in das große lyrische Fach. Hierzu gehören Rosalinde (Die Fledermaus), Corinna (Viaggio a Reims), Mimi ( La Bohème) und Donna Anna (Don Giovanni) sowie im Konzertbereich G. Rossinis „Stabat Mater“, G. Mahlers „Das klagende Lied“ und G.Verdis „Requiem“. Glanzpunkt in 2014 war ihr erfolgreiches Debut als Desdemona (Othello) neben José Cura an der Oper Köln.

www.nataliekarl.com

Sophie von Kessel

Die 1968 in Mexico-City als Diplomatentochter geborene Schauspielerin verbrachte ihre Kindheit in Südamerika, Finnland, Österreich und in den USA. Ihr Talent entfaltete Sophie von Kessel während des Schauspielstudiums 1988-1992 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und erwarb dort ihr Diplom; ein Jahr ihrer Studienzeit verbrachte sie an der renommierten Juilliard-School in New York. 1995 nahm sie am Uta-Hagen-Workshop in Berlin teil.

Sophie von Kessel hat sich als Bühnendarstellerin einen Namen gemacht: Von 1997 bis 2001 war sie festes Ensemblemitglied bei den Münchner Kammerspielen und stellte in verschiedenen Haupt- und Nebenrollen immer wieder ihr Können unter Beweis.
So zum Beispiel als Leonore Sanvitale in „Torquato Tasso“ (Regie: Jan Bosse), in „Hautnah“ (Regie: Christof Loy) und in „King Kongs Töchter“ unter der Regie von Antoine Uitdehaag. Von 2001 bis 2005 war sie in Yasmina Rezas Erfolgsstück „Drei mal Leben“ am Münchener Residenztheater zu sehen. 2008 und 2009 stand Sophie von Kesseln bei den Salzburger Festspielen als Buhlschaft im „Jedermann“ (Regie: Christian Stückl) auf der Bühne. Während der Spielzeit 2010/11 gastierte sie am Deutschen Theater Berlin in dem Stück „Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes“ unter der Regie von Martin Kusej. Aktuell ist Sophie von Kessel Ensemblemitglied des Münchner Residenztheaters und dort in mehreren Inszenierungen zu sehen u.a. „Der Vorname“, „Petra von Kant“ oder „Mme Bovary“.
Neben der Arbeit auf der Bühne ist Sophie von Kessel durch zahlreiche Rollen in anspruchsvollen Fernsehfilmen bekannt geworden und hat auch bereits in internationalen Produktionen mitgewirkt. 2003 drehte sie im Frühjahr für mehrere Monate in Paris an der Seite von Alain Delon: Sie übernahm die weibliche Hauptrolle in dem Krimi-Mehrteiler „Frank Riva“, den France 2 zusammen mit dem ZDF koproduzierte, und 2008 stand Sophie von Kessel für den italienischen 2-Teiler „Puccini“ in Rom vor der Kamera. Auch in Deutschland drehte sie bereits mit vielen renommierten Regisseuren und zeigt ihr Können in den unterschiedlichsten Rollen, unter anderem in „Das Geheimnis im Wald“ (R: Peter Keglevic, 2007), 2009 in der Grimmepreis-prämiierten Serie „Klimawechsel“ unter der Regie von Doris Dörrie, in „Westflug“ (R. Thomas Jauch, 2009) sowie in dem erfolgreichen Fernsehfilm „Das Beste kommt erst“ (R. Rainer Kaufmann, 2007), von dem mittlerweile schon mehrere Teile verfilmt wurden. Zuletzt stand Sophie von Kessel für den Fernsehfilm „“Zwischen den Zeiten“ (Regie: Hans-Jörg Thurn) und für die Fernsehreihe „Vernau – die 7.Stunde“ unter der Regie von Carlo Rola vor der Kamera.

Fabiola Kim

Von der New York Times wurde Fabiola Kim als brilliante Solistin bejubelt, die mit „außerordentlicher Präzision und Leutkraft spielt“. Sie gilt als eine der dynamischsten Geigerinnen ihrer Generation, mit einem jetzt schon äußerst breiten musikalischen Repertoire.

Nachdem sie ihre Studien mit vier Jahren begonnen hatte, gab sie nur drei Jahre später ihr Konzert Debüt mit dem Seoul Philharmonic Ochestra. Fabiola Kim hat verschiedene Preise und Wettbewerbe gewonnen, darunter den Konzert Wettbewerb des Seoul Philharmonic Orchestras als jüngste Teilnehmerin, die jemals diesen Wettbewerb gewonnen hat. Weiterhin gewann sie den Aspen Music Festival Wettbewerb, den Kumbo Prodigy Musik Wettbewerb, der an die vielversprechensten jungen Musiker in Korea vergeben wird und den Internationalen Wettbewerb für Streicher Irving M. Klein.

Fabiola Kim hat mit Dirigenten wie Alan Gilbert, Gilbert Varga, Jane Glover und Nicholas McGegan zusammen gearbeitet. Sie trat unter anderem mit folgenden Orchestern auf:  Seoul und Suwon Philharmonic Orchestra, Juilliard Orchestra, Aspen Philharmonia, Livingston Symphony, Kölner Kammerorchester, Nordböhmische Philharmonie und Budapest Symphony Orchestra. Zusätzlich zu ihren Solo Engagements, spielt Fabiola Kim häufig “Outreach”- Konzerte für und mit Studenten und ist immer wieder im Radio zu hören. Sie tritt regelmäßig als Konzertmeisterin beim Colburn Orchestra und Juilliard Orchestra auf. Im Jahr 2012 war sie Konzertmeisterin beim New York String Seminar. Sie nahm auch an Meisterklassen in London und am Mozarteum Salburg teil, u.a. bei Vadim Gluzman.

Als enthusiastische Kammermusikerin arbeitete Fabiola Kim mit bekannten Musikern wie Cho-Liang Lin, Paul Neubauer, Frans Helmerson, Marc Coppey und Ida Kavafian zuesammen. Sie ist regelmäßiger Gast verschiedener Festivals, u.a. Ravinia Steans Institute und La Jolla Music Society Summerfest, Ishikawa Music Festival in Japan, Courchevel Music Festival in Frankreich und immer wieder beim Aspen Music Festival Colorado.

Die Künstlerin hat welweit Konzerte gegeben, in Nord Amerika, Mexico, Europa, Japan, und Süd Korea, in berühmten Konzerthallen wie der New Yorker Carnegie Hall, Avery Fisher (heute David Geffen) Hall, im Lincoln Center, im Seoul und Kumho Arts Center, im Kimmel Center Philadelphia, in der Kirche St. Martins in the Fields London und im Auditorium Conciliazione in Rom.

In jüngster Zeit hat sie bei einem Gastspiel bei den Nürnberger Sinfonikern unter dem Dirigenten Christian Reif die Violinkonzerte von Sibelius und Barber auf CD aufgenommen.
Sie trat mit dem Koreanischen Kammerorchester, der Westdeutschen Sinfonia und Colburn Orchestra auf und gastierte anläßlich einer längeren  Europa - Tournee mit dem Suwon Philharmonic Orchestra  u.a. beim Bruckner Festival Linz und dem Merano Festival.

Fabiola Kim hat ihren Bachelor und Master an der Juilliard School New York bei Sylvia Rosenberg und Ronald Copes abgeschlossen.

April 2017

fabiolakim.com

Er war Albert Speer, Richard Oetker, Stauffenberg und Klaus Mann - und wurde dafür mehrfach mit dem Grimme Preis ausgezeichnet. Sebastian Koch ist einer der vielseitigsten, wandlungsfähigsten und erfolgreichsten deutschen Charakterdarsteller. Seit dem Oscar für den Film „Das Leben der Anderen“ folgte nicht nur die internationale Beachtung, sondern auch die Freiheit, Rollen nur dann auszuwählen, wenn sie ihn wirklich überzeugen. So verkörperte er als „Der Seewolf“ mit einer unheimlichen Wucht die Rolle des Wolf Larsen in der internationalen Verfilmung des Jack London Klassikers. Es folgten Paul Verhoevens holländisches Nazi-Drama „Black Book“, die griechische Produktion „God loves Caviar“, in dem er den griechischen Nationalhelden Ioannis Varvakis gab, gefolgt von einer Zusammenarbeit mit „Leaving Las Vegas“-Regisseur Mike Figgis im Arthouse Psycho-Thriller „Suspension of Disbelief“, die feine englische Tragikomödie „Albatross“ unter der Regie von Niall MacCormick sowie ein Ausflug ins Action-Milieu: Als zwielichtiger russischer Unternehmer Komorov stand er neben Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" vor der Kamera. In „Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ kehrt Sebastian Koch Anfang Januar 2015 ins deutsche Fernsehen zurück. Parallel steht er nicht nur für Dreharbeiten zu dem deutsch-französischen Justizdrama: „Bamberski - der Fall Kalinka“ vor der Kamera, sondern dreht auch unter der Regie von Steven Spielberg den Agententhriller „St. James Place“. Im Übrigen überzeugt Sebastian Koch auch als gefragter Hörbuch-Sprecher. Bereits zum 2. Mal leiht er seine Stimme der bekannten Hörbuch Edition „Brigitte - Starke Stimmen 2014" für den Krimi „Am zwölften Tag“ von Wolfgang Schorlau.  Darüber hinaus ist er immer wieder in live-performances zu erleben: In „Schumann - Szenen einer Ehe“ – liest Sebastian Koch gemeinsam mit Martina Gedeck den Briefwechsel zwischen Clara und Robert Schumann. Mit Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“ bringt er seinem Publikum eine der berühmtesten und geheimnisvollsten erotischen Erzählungen des frühen 20. Jahrhunderts nahe  – musikalisch begleitet mit eigens für die Lesung komponierten Jazzeinlagen. Zudem  veröffentlichte er 2012 das Hörbuch „Koch liest Heuss“ mit Briefen und Texten des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss.

www.sebastiankoch.com

Der in Meißen geborene Pianist Stephan Matthias Lademann studierte an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” in Dresden. Er konzentrierte sich schon während seines Studiums auf die Klavierbegleitung.
 
Er war künstlerischer Partner von Siegfried Jerusalem und begleitete weitere renommierte Künstler wie Diana Damrau, Edita Gruberova, Paul Armin Edelmann, Mathias Hausmann, Sibylla Rubens, Chen Reiss, Günther Groissböck, Daniela Fally und Robert Dean Smith, mit denen er auf internationalen Musikfestivals und in zahlreichen Musikzentren zu Gast war; u.a Alte Oper Frankfurt, Wiener Musikverein, Klangbogen-Festival Theater an der Wien, Schubertiade Schwarzenberg, Rheingau-Festival, Schleswig-Holstein Festival, Kissinger Sommer, Münchner Opernfestspiele, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Salzburger Festspiele, Semperoper Dresden, Berliner Philharmonie, Teatro della Zarzuela Madrid, Auditorio Santiago de Compostela, Carnegie Hall New York und Teatro alla Scala Di Milano.
Besonders als künstlerischer Partner von Diana Damrau hat er sich international einen Namen gemacht und begleitete die Sopranistin weltweit bei ihren Liederabenden.
Stephan Matthias Lademann begleitete das Debüt von Edita Gruberova in der Wigmore Hall London. Ferner konzertierte er mit der Sängerin in der Staatsoper Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg sowie in der Philharmonie Luxembourg.
Für die Weltersteinspielung von Gustav Mahlers Zyklus „Des Knaben Wunderhorn” in der originalen Klavierfassung bei telos music vocal erhielt er den Sonderpreis des internationalen Schallplattenpreises Toblach. Zu seinen weiteren Einspielungen gehören ein Live-Mitschnitt des Liederabends mit Diana Damrau bei den Salzburger Festspielen 2005, die Ersteinspielung Mahlers „Das Lied von der Erde” mit Robert Dean Smith und Iván Paley in der Fassung für Tenor, Bariton und Klavier, eine CD italienischer Lieder von Schubert und Donizetti mit der israelischen Sopranistin Chen Reiss sowie der Liederzyklus „Myrten“ Op.25 von Robert Schumann unter dem Titel „Songs and Letters” mit Damrau, Paley und den Oscarpreisträgern Martina Gedeck und Sebastian Koch.
Seit 2009 widmet sich der Pianist auch weiteren musikalisch-literarischen Projekten, welche er mit Schauspielern wie Peter Matic, Sophie von Kessel, Ulrich Reinthaller und Angela Winkler realisiert. Seine aktuellste CD Aufnahme mit Ulrich Reinthaller als Partner beinhaltet Rainer Maria Rilkes „Duineser Elegien VI-X“ und Solo Klavierwerke.
Stephan Matthias Lademann lehrt an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

www.matthiaslademann.com

Isabel & Bernd Lhotzky

Isabel Lhotzky
Die Münchener Pianistin Isabel Lhotzky studierte in Hamburg bei Evgeni Koroliov und Volker Banfield. In dieser Zeit gründete sie das Valentin Klavierquartett, das mit einem Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet wurde und seit über 18 Jahren im In- und Ausland konzertiert. Wichtige Impulse erhielt sie vom Amadeus Quartett und dem Borodin Quartett, sowie bei Klaviermeisterkursen von Alexis Weissenberg und Hans Leygraf.

Als Kammermusikpartnerin  von Gerold Huber (4-händig), Sebastian Klinger, Lena Neudauer, Andreas Rainer , Daniel Hope u.v.a. war Isabel Lhotzky bei zahlreichen Festivals zu Gast: Schleswig- Holstein-Musik-Festival, Sommerliche Musiktage Hitzacker, Rheingau Musikfestival, „festivo“ Chiemgau und Flandern Festival in Belgien. CD- und Fernsehaufnahmen beim NDR, BR und Deutschlandradio Berlin dokumentieren zudem ihr künstlerisches Schaffen. Neben Ihrer Tätigkeit als Pianistin konzipierte Isabel Lhotzky verschiedene Musiklesungen, wie „Paula“ von Isabel Allende mit Musik von Astor Piazzolla und“ Alma und Gustav Mahler“

Isabel Lhotzky ist seit 2009 Künstlerische Leiterin des Kammermusikfestivals in Oberhaching bei München.

Bernd Lhotzky
Bernd Lhotzky wurde 1970 in Tegernsee geboren. Heute gilt er weltweit als einer der kompetentesten Vertreter des klassischen Jazz-Pianos. Er wurde regelmäßig zum „International Stride Piano Summit“ im Rahmen des Festivals „Jazz In July“ nach New York sowie zur „Arbors Records Jazz Party“ nach Clearwater, Florida eingeladen. Das Londoner Magazin "Piano" zeichnete Bernd Lhotzky neben Lang Lang, Grigory Sokolow und Keith Jarrett für eines der besten 10 Klavieralben des Jahres 2001 aus. Mit Dick Hyman spielte er das viel beachtete Album „Stridin’ The Classics“ ein. In jüngster Vergangenheit erhielt Bernd Lhotzky den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den „Prix de L’Académie du Jazz“ und mehrfach den „Grand Prix du Disque de Jazz“ des Hot Club de France. Darüber hinaus schrieb Bernd Lhotzky die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

www.lhotzky.com

Leslie Malton

Leslie Maltons Schauspielkarriere begann 1985 mit einem großen Erfolg am Wiener Burgtheater, als sie neben Klaus Maria Brandauer die Ophelia in Shakespeares „Hamlet“ spielte. Viele Jahre arbeitete sie anschließend als Burgschauspielerin mit George Tabori zusammen. Weitere Bühnenstationen waren u.a. das Münchner Residenztheater, das Schauspielhaus Zürich und die Hamburger Kammerspiele. Ihren Durchbruch als Film- und Fernsehschauspielerin hatte sie 1993 mit dem TV-Vierteiler „Der große Bellheim“ (Regie: Dieter Wedel), für den sie auch mit Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Leslie Malton ist auch eine gefragte Hörbuch-Interpretin und tritt regelmäßig bei Lesungen auf.

Felix von Manteuffel

Felix von Manteuffel studierte Schauspiel an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und spielte parallel schon an den Münchner Kammerspielen, wo er dann zwölf Jahre lang Ensemblemitglied war. Er gastierte an renommierten Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, dem Wiener Burgtheater und dem Schauspielhaus Zürich und arbeitete mit den wichtigsten Regisseuren Deutschlands. Von 2004 bis 2013 war er Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, wo er noch regelmäßig als Gast auftritt. Neben seiner Bühnentätigkeit ist der Grimme-Preisträger von Manteuffel seit vielen Jahren auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Frank Markowitsch

studierte in Freiburg und Berlin Germanistik, Romanistik, Philosophie und Schulmusik, sowie Orchester- und Chordirigieren.

Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie dem RIAS Kammerchor, dem Chor des NDR, WDR, dem Choeur de Radio France, dem Rundfunkchor Berlin, dem Amsterdam Baroque Choir, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Vocalconsort Berlin sowie dem Coro Nacional de Espagna.

Außerdem dirigierte er Konzerte mit  Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, der Akademie für Alte Musik, den Brandenburger Sinfonikern, dem Barockorchester moderntimes_1800, Le Cercle de l’Harmonie und arbeitete an der Berliner Staatsoper, der Opéra National de Nancy, der Opéra Comique de Paris, der Opéra de Lille und bei zahlreichen internationalen Festivals.


Frank Markowitsch hat mit Dirigenten wie René Jacobs (u.a. CD-Produktionen Zauberflöte und La Rappresentatione di Anima et di Corpo), Kurt Masur, Seiji Ozawa, Ton Koopman, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Ingo Metzmacher, Enoch zu Guttenberg und Jérémie Rhorer gearbeitet.
Er ist Gründer und Künstlerischer Leiter der Vokalakademie Berlin sowie des Prometheus Ensembles Berlin, Mitinitiator des Festivals CHOR@BERLIN und leitet seit 1998 den Chor des Jungen Ensembles Berlin.

Von 2010-2015 war er Dozent für Chordirigieren an der UdK Berlin.

Seit Herbst 2012 ist er verantwortlicher Chorleiter des Amsterdam Baroque Choir. Im August 2013 war er leitender Dirigent der Sommerakademie „Opus XXI“ für zeitgenössische Musik. Im Mai wird er „Bastien und Bastienne“ bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci, sowie im Oktober ein Konzert mit dem Orquesta Filharmónica de Medellín dirigieren.

www.frankmarkowitsch.com

 

 

Die kanadische Sopranistin SIPHIWE McKENZIE startete mit drei großen Rollendebüts die aktuelle Saison in Wien. An der dortigen Volksoper sang sie die Partie der Hanna Glawari in Lehárs „Die lustige Witwe“ sowie die Titelrolle in „Madame Pompadour“ von Leo Fall. Im Wiener Ronacher erlebte man sie zudem als „Diva“ in einer einzigartigen Konzertversion des Andrew-Llyd-Webber-Musicals „Phantom der Oper“. Eine Aufführungsserie von Verdis „La Traviata“ führte die Sopranistin anschließend nach Helsinki, wo sie die Titelpartie an der Finnischen Nationaloper gestaltete. In der Schweiz folgte die Titelrolle in Massenets „Manon“ anlässlich einer Neuproduktion des Stadttheaters Basel. Zurück in Österreich wird SIPHIWE McKENZIE als feurige Musetta in Puccinis „La Bohème“ auf der gigantischen Bühne des Opernfestivals St. Margarethen stehen und danach mit dem Sopransolo in Beethovens 9. Sinfonie beim Haydn Festival Eisenstadt die Saison beenden.
SIPHIWE McKENZIE begann ihre europäische Karriere am Staatstheater Nürnberg, wo sie in sechs aufeinander folgenden Spielzeiten mehr als 20 Rollen sang. Zweimal wurde die Künstlerin dabei von der renommierten Fachzeitschrift „Opernwelt“ als „junge Sängerin des Jahres“ nominiert. Seitdem war SIPHIWE McKENZIE weltweit u. a. an folgenden Opernhäusern zu hören: Teatro Reggio in Parma, Finnische Nationaloper in Helsinki, Volksoper Wien, Stadttheater Basel, Theater St. Gallen, Opernhaus San Diego, Stadttheater Baden.
Die Sängerin ist zudem ein gefragter Gast bei verschiedenen Festspielen. So nahm sie als Solisten an der chinesischen Uraufführung von Wagners Ring des Nibelungen bei den Peking-Wagner-Festspielen teil. Ferner sang sie anlässlich des Kunstfestivals in Singapur, beim Rheingau Festival, bei den Opernfestspielen in St. Margarethen, beim internationalen Kammermusikfestival Nürnberg sowie beim Hongkong Kunstfestival.
Im Rundfunk wurde SIPHIWE McKENZIE u. a. als Konzertsängerin in Begleitung des WDR-Orchesters übertragen. In Japan präsentierte sie Höhepunkte ihres umfangreichen Konzertrepertoires zusammen mit dem Wiener Volksopern-Symphonieorchester. Prof. Alfred Biolek holte die sozial engagierte Künstlerin als Special Guest für seine Benefiz-Gala der Stiftung Weltbevölkerung nach Köln. Ebenso bestritt sie einen Auftritt für die Parkinson-Stiftung in Vancouver, Kanada.
Geboren wurde SIPHIWE McKENZIE in Vancouver, Britisch-Kolumbien. Ihr Musikstudium an der University of British Columbia beendete sie mit dem Bachelor of music. Danach setzte sie ihre Ausbildung an der Opernschule Toronto fort, bevor sie am renommierten Curtis Institute of music ihren Master machte. Anschließend besuchte sie die Academy of Vocal Arts in Philadelphia.

www.siphiwe.com

Margot Oitzinger wurde in Graz geboren und studierte Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Sie absolvierte Meisterkurse bei Emma Kirkby und Peter Kooij. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerbes in Leipzig 2008 und des Internationalen
Barockgesangswettbewerbs in Chimay (Belgien) 2006.
Ihr Repertoire reicht unter anderen von den Werken Bachs und Händels mit Schwerpunkt auf Oratorium über Mozart und Haydn bis zur Romantik und Moderne. Sie war bislang mit Orchestern und Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, Bach Collegium Japan, Cantus Cölln, Concerto Copenhagen, dem L’Orfeo
Barockorchester, Sette voci, dem Dunedin Consort and Players oder Le
Concert Lorrain zu hören.
Neben zahlreichen Chanson- und Liederabenden, Festival Crete Senesi unter Philippe Herreweghe (Brahms), war sie auch in vor allem Barockopernpartien in der Kammeroper Graz, Kammeroper Wien, bei den Donaufestwochen auf Schloß Greinburg und der Styriarte zu sehen.
Margot Oitzinger tritt unter anderen bei Festivals wie dem Händelfestival in Halle, Bachfest Leipzig, Festival voor oude muziek in Utrecht, Schützfestival Dresden, Festival de Saintes, Knechtsteden, Innsbrucker Festwochen, le festival de musique de La Chaise Dieu oder dem Bachfest Salzburg auf.

Cds mit Margot Oitzinger wurden bisher herausgegeben bei Lables wie Deutsche Harmonia Mundi (Arie per un‘Amante, Haydn), Linn records (h-moll Messe, Bach), Challenge records (Betulia liberata, Mozart), cpo (Italienische Madrigale, Schütz), Querstand (Kantaten, Telemann) und J.S. Bach-Stiftung (DVDs und CDs Kantaten, Bach). Weitere Aufnahmen wie zum Beispiel die Bachsche Matthäus Passion sind in Produktion.

www.oitzinger.com

Dominic Raacke

Dominic Raacke gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern seiner Generation. In über 100 Film- und Fernsehproduktionen wirkte er mit, darunter in „Der Doc und die Hexe“, „Das Glück der Anderen“ und „Passion“ von Brian De Palma.  Populär wird er durch die Rolle des hemdsärmeligen Hauptkommissars Till Ritter im Berliner Tatort den er 14 Jahre lang mit raubeinigem Charme verkörperte.

Der gebürtige Hanauer stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater Peter Raacke gehört zu den wichtigsten deutschen Designern der Nachkriegszeit. Auch seine Mutter Ellen war künstlerisch tätig. Schon als Kind dreht er Super-8 Filme, nimmt Hörspiele auf und liebt vor allem das amerikanische Kino.

Nach einer Hospitanz am Schauspiel Frankfurt geht Raacke mit gerade einmal 20 in die USA und studiert dort am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute in New York City.

1987 wird er für den TV-Zweiteiler „Gambit“ als Bester Nachwuchsdarsteller mit dem Deutschen Darstellpreis ausgezeichnet.

Aber auch als Drehbuchautor hat sich Dominic Raacke einen Namen gemacht. Unter anderem kreierte er zusammen mit Ralf Huettner „Die Musterknaben“ (insgesamt 3 Teile), die inzwischen Kultstatus genießen. 1994 gewinnt er als Autor den Telestar für die TV-Serie „Um die 30“ in der er auch die Hauptrolle übernahm.

Dominic Raacke lebt in Berlin.

Nachdem Ulrich Reinthaller in der Kindheit als Mitglied der Mozart-Sängerknaben zahlreiche Opern- und Konzertauftritte absolviert, durchläuft er von 1981-84 seine Schauspielausbildung im Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Bereits am Beginn seines einjährigen Engagements am Theater in der Josefstadt wird Reinthaller gleichzeitig ans Burgtheater geholt, wo er dann von 1985-1993 festes Ensemblemitglied ist.

Sein Leinwand Debut gibt er mit der Titelrolle in Maria Knillis Drama „Lieber Karl“, das 1985 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wird und wofür er eine offizielle Einladung zum Filmfestival nach Cannes erhält.

Der Durchbruch im Fernsehen gelingt ihm mit der Rolle des Dr. Markus Kampmann, 1993-1998, in der TV-Serie „Hallo, Onkel Doc“, die ihm 1995 den BAMBI-Fernsehpreis für die beste Serien-Hauptrolle einbringt. Senta Berger und Ulrich Reinthaller sind das Liebespaar in „Probieren Sie ’s mit einem Jüngeren“, Peter Weck spielt seinen Vater in „Jetzt erst Recht“, wofür Reinthaller erstmals auch die Drehbuch-Idee liefert (für beide Regie: Michael Kreihsl).

In Frankreich drehte Reinthaller in Originalsprache das Liebesdrama „La Disgrace“ mit Caroline Cellier und Francois Perrot. 2002 beginnt Ulrich Reinthallers intensive Auseinandersetzung mit Rainer Maria Rilke, die in wiederkehrenden Rezitations- und Leseaufführungen u.a. im Wiener Konzerthaus und im Akademietheater fruchtet.  2004 tritt er erstmals mit dem frei gespielten Ein-Personenstück „dir zur feier“ auf, seit Ende 2007 mit dem ebenso frei gespielten Rilke-Solo-Abend "Duineser Elegien I-V" (Frauenkirche Dresden, Wiener Konzerthaus, Johanniskirche Halle/Westfalen, ORF-RadioKulturhaus Wien, Künstlerhaus Klagenfurt, Neue Bühne Villach, verschiedene Klöster und Schlösser Österreichs, Burg Duino bei Triest). Im November 2010 findet die Erstaufführung der „Duineser Elegien VI-X“ im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins statt.

2011 gründet Ulrich Rheinthaller das Seminar.Kunst.Haus Phönixberg im niederösterreichischen Pielachtal, dessen Geschäftsführender Gesellschafter er ist.

In den letzten Jahren ist er erneut in verschiedenen Produktionen zu sehen, u.a. 2012 in Puschkins „Eugen Onegin“ und „Beethoven – eine sensible Rockerseele?“ beides im Wiener Musikverein sowie in dem Melodram „Werther/Goethe/Pugnani“ mit dem Orchester der Camerata Salzburg am Theater an der Wien. 2013 gastiert er am Theater an der Josefstadt mit „Aus Liebe“ von Peter Turrini.

CD/DVD - Einspielungen
Rilke "dir zur feier", "Duineser Elegien I-V", im Juni 2009 zur ORF-CD des Monats gekürt wurde. 2007 hat Ulrich Reinthaller seine erste TV-Dokumentation - "Bis ans Ende der Welt - Auf dem Jakobsweg mit Ulrich Reinthaller"  unter der Regie von Michael Cencig gedreht. Der vielbeachtete Film ist als DVD im Handel erhältlich.

www.ulrich-reinthaller.com

wurde 1967 in Kitzingen (Bayern) geboren.

Im Alter von 17 Jahren wurde er von dem Regisseur und Intendanten Veit Relin für zwei Spielzeiten an das Torturmtheater in Sommerhausen geholt. Nach seinem Schulabschluß in Würzburg absolvierte Rupperti von 1987 – 1990 seine Schauspielausbildung an der Otto – Falckenberg – Schule in München.

Anschließend war er von 1990 – 1993 als festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. In dieser Zeit arbeitete er u. a. mit Robert Lepage, Leander Haußmann, Amelié Niermeyer und Thomas Schulte – Michels zusammen. Weitere Stationen war das Stadttheater Bremerhaven, das Volkstheater und Schauspielhaus in Wien, wo er für die Spielzeit 1998 / 99 den Förderpreis zur "Josef Kainz Medaille" verliehen bekam. In dem Stück "Alma – A Show Biz ans Ende" in der Regie von Paulus Manker spielte er den Walter Gropius in Wien, Berlin und Lissabon.

Ab der Spielzeit 2006/07 war er Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus. Darauf holte ihn Martin Kusej nach München an das Residenztheater.

Wichtige Rollen seiner Karriere waren: Clavigo ("Clavigo"), Ferdinand ("Kabale und Liebe"), Abram ("Jagdszenen aus Niederbayern"), David Shayne ("Bullets over broadway"), Orlando ("Wie es euch gefällt"),  Photiphar („Joseph und seine Brüder“),  Stanley Kowalski ("Endstation Sehnsucht"), Rupert/Sylvester ("Familie Schroffenstein"), Zensor ("Der Zensor"), Soldat („Zerbombt“).

Einen Ausflug an die Oper hatte Rupperti als Bassa Selim in "Die Entführung aus dem Serail"  von Mozart im Mainfrankentheater in Würzburg. Regie führte seine frühere Lehrerin (Otto Falckenberg Schule) Sigrid Herzog.

Seit der 1990er Jahre ist Rupperti regelmäßig im Fernsehen zu sehen, u. a. in "Doppelter Einsatz", "Der Alte", "Tatort" und TV-Movies. Im Kino hat er in dem oscarprämierten Spielfilm "Zelary" mitgespielt und in Simon Verhoevens "Willkommen bei den Hartmanns", der der erfolgreichste deutsche Kinofilm 2016 war.

www.wolframrupperti.de

Lior Shambadal

Lior Shambadal ist seit 1997 Chefdirigent der Berliner Symphoniker.

1950 in Tel Aviv geboren, studierte Lior Shambadal dort Bratsche, Posaune, Komposition und Dirigieren. Sein Studium führte ihn nach Salzburg an das Mozarteum zu Carles Melles sowie nach Wien zu Hans Swarowsky und zu Dirigierstudien bei Carlo Maria Giulini, Igor Markevitch, Sergiu Celibidache und Franco Ferrara. Er setzte seine Studien fort u.a. mit elektronischer Musik in Wien und Komposition in Frankreich bei Witold  Lutoslawski.

1980 wurde Lior Shambadal Chefdirigent des Haifa Symphonie-Orchesters. 1986 bis 1993 leitete er das Kibbutz-Kammerorchester in Tel Aviv, mit dem er zahlreiche Tourneen durch Europa unternahm. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit verbindet ihn mit Orchestern in Israel und dem europäischen Raum. Als Gründer des Ensembles der Komponistengruppe Acustic 7/11 und des Ensembles für Neue Music –  Musica Nova – ist er auch als Komponist auf verschiedenen Gebieten, von der Kammermusik über Liedkompositionen bis zu symphonischen Werken, hervorgetreten. Von 1993 bis Ende der Spielzeit 1999/2000 war Lior Shambadal Generalmusikdirektor des Pfalztheaters Kaiserslautern, wo er maßgeblich an der Eröffnung des neuen Theaters beteiligt war. Sein Oper-Repertoire umfasst über 40 Werke der deutschen, italienischen, französischen, russischen und englischen Literatur sowie mehrere Uraufführungen, darunter Franz Hummels "Gesualdo".

Seit 2008 ist Lior Shambadal Principal Guest Conductor des Liepaja Symphony Orchestra in Lettland und Principal Guest Conductor des Chengdu Symphonieorchester der Zentralen Musikhochschule in der chinesischen Provinz Sichuan und bekleidete von 2008 bis 2011 die Position des Chefdirigenten des Orquesta Filarmónica de Bogotá in Kolumbien.

Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig mit dem Festival von San Gemini in Italien als ständiges Mitglied des künstlerischen Komitees und leitet Meisterkurse für Dirigenten und Orchester-Schulungen, und seit 2007 ist er jährlich als Gastdozent am Banff Centre in Kanada.

International bekannt ist Lior Shambadal durch CD- und Fernsehproduktionen sowie durch Gastdirigate mit internationalen Orchestern.

Devid Striesow

steht seit 1999 auf den Theaterbühnen, unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus. Unter der Regie von Jürgen Gosch spielte er den Hamlet und die „Lady“ in Macbeth, wofür er 2004 den Alfred-Kerr-Preis bekam und von „Theater Heute“ als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2000 gab er sein Leinwanddebüt unter der Regie von Rainer Kaufmann „Kalt ist der Abendhauch“. Es folgten Filme wie „Der Untergang“, oder „Yella“ von Chritstian Petzold, bevor er im Oskar-prämierten Film „Die Fälscher“ zu sehen war und dafür den Deutschen Filmpreis bekam. Seit 2013 ist Devid Striesow der neue Fahnder im „Tatort“ des Saarländischen Rundfunks.

Jürgen Tarrach ist einer der markantesten Schauspieler der deutschen Film- und Theaterlandschaft. Aufsehen erregte er unter anderem durch seine Darstellung des Walter Sedlmayr in Jo Baiers Fernsehfilm »Wambo«, für welche er 2002 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Als Absolvent des Max-Reinhardt-Seminars in Wien sammelte Jürgen Tarrach, der schon in der Schule auf der Bühne stand, erste Erfahrungen an Theatern in Münster, Nürnberg und Karlsruhe. Mit dem Einpersonenstück "Der Herr Karl" von Helmut Qualtinger feierte er 1993 einen großen Erfolg.

Einem breiten Publikum wurde er erstmals Mitte der 1990er Jahre durch die Fernsehserie »Um die 30« bekannt. 1997 folgte, ebenfalls von Ralf Hüttner initiiert, geschrieben (gemeinsam mit Dominic Raacke) und inszeniert, die innovative Krimireihe »Die Musterknaben«(I-III), die bis heute Kultstatus erreichte. Seine Rolle als Kommissar Docker an der Seite von Oliver Korittke brachte ihm dafür 1998 eine Nominierung für den Bundesfilmpreis als bester Hauptdarsteller ein. Sowie beide Darsteller wurden für ihre Leistung mit dem Sonderpreis der Baden-Badener Tage des Fernsehspiels ausgezeichnet.

Zahlreiche Kinorollen folgten: Helmut Dietls "Late Show" (1998),"Der Eisbär" (1998), "Schlaraffenland" (1999; Regie: Friedemann Fromm) mit Heiner Lauterbach und Franka Potente, "Schnee in der Neujahrsnacht" (1999), sowie "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" (2000) von Klaus Krämer. Für die beiden letztgenannten Filme war Tarrach als bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Den Deutschen Fernsehpreis erhielt er 2000 schließlich für die eindringliche Darstellung der titelgebenden Rolle "Norbert" in einem Münchener Tatort.
Seine Filmografie umfasst mehr als 50 Titel – und auf einen ist er besonders stolz: »Wambo« (Adolf-Grimme-Preis 2002, Goldene Nymphe von Monte Carlo als "Bester Darsteller", ein weiterer Sonderpreis der Baden-Badener Tage des Fernsehfilms). Auch in internationalen Kinoproduktionen ist Jürgen Tarrach immer wieder zu sehen, zuletzt 2006 in dem James-Bond-Streifen "Casino Royale" an der Seite von Daniel Craig und 2008 in "Der Vorleser". Ebenfalls 2008 entstand das Drama "Mogadischu" unter der Regie von Roland Suso Richter, in der Jürgen Tarrach den legendären Staatsministers Hans-Jürgen Wischnewski täuschend echt verkörperte. Belohnt wurde diese Produktion 2009 mit der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis.
In den Produktionen  "Ein Mann, ein Fjord!"von Hape Kerkeling/Angelo Colagrossi und in "Familie Fröhlich" an der Seite von Simone Thomalla, als seine Gattin, spielte Jürgen Tarrach den sprichwörtlichen "kleinen Mann", der sich nicht unterkriegen läßt und mit feinsinnigem Humor den Wirrnissen der Welt erfolgreich begegnet.(2009 und 2010)

www.juergentarrach.de

Anke Vondung

Anke Vondung wurde in Speyer geboren und studierte bei Professor Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim. 1997 erhielt sie beim Intern. Wettbewerb ‚Schubert und die Musik des 20. Jahrhunderts’ in Graz den 2. Preis. 1998 nahm sie an einem internationalen Opernprojekt des European Opera Center unter der Leitung von Brigitte Fassbaender teil (in der Rolle des Cecilio in Mozart’s Oper ‚Lucio Silla’). Des weiteren war sie  im Jahr 1998

Erste Preisträgerin des Robert-Saar-Gesangswettbewerbes in Bad Kissingen
Erste Preisträgerin des intern. Hans-Gabor-Belvedere-Wettbewerbs in Wien
Dritte Preisträgerin des intern. ARD-Musikwettbewerbes in München (unter Nichtvergabe eines 1. Preises)

Erste Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Gesang in der Sparte Konzert.
1999 erhielt sie den 1. Preis des Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbes, ein Stipendium des Bundespräsidenten, sowie ein Stipendium des Ravinia-Festivals in Chicago.
Von der Spielzeit 1999/2000 bis Ende der Spielzeit 2001/02 war sie Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters in Innsbruck, wo sie zahlreiche grosse Partien ihres Faches sang (Oktavian, Sesto, Hänsel).

Im Jahr 2000 debutierte Anke Vondung am Théatre Chatelet in Paris als Hänsel und 2001 an der Staatsoper München als Siebel in Gounod’s ‚Faust’. 2002 debutierte sie bei den Salzburger Festspielen als Alkmene in Strauss’ Oper ‚Die Liebe der Danae’ und sang im selben Jahr am dortigen Landestheater im Rahmen der Mozart-Festwochen Salzburg die Partie der Dorabella in einer ‚Cosi fan tutte’-Produktion. Ausserdem wirkte sie im Jahr 2002 in einer Produktion von Mussorgskijs ‚Boris Godunov’ an der Opéra Bastille in Paris in der Rolle des Fjodor mit. Für die Saison 2003/04 wurde sie für verschiedene Produktionen an das Grand Theatre de Geneve verpflichtet, sowie für die Salzburger Festspiele für ‚Die ägyptische Helena’ von Richard Strauss. 2006 wirkte sie als ‚Dorabella’ in der Neuinszenierung der Mozart-Oper ‚Cosi fan tutte’ beim Glyndebourne Festival mit. Anschließend war sie Gast an der Nederlandse Opera Amsterdam als ‚Clairon’ (Strauss ‚Capriccio’). Im Dezember 2006 übernahm sie mit großem Erfolg kurzfristig in der ‚Rosenkavalier’-Premiere der Opera de Bastille Paris die Partie des ‚Octavian’. Diese Partie sang sie auch im Februar 2007 an der Staatsoper Berlin. Im Juni 2008 sang sie an der Bayerischen Staatsoper München als ‚Cherubino (Nozze di Figaro) ; im Juli 2008 bei den Münchner Opernfestspielen den ‚Octavian’(Rosenkavalier). Im Oktober 2007 debutierte sie mir großem Erfolg als Cherubino  (Le Nozze di Figaro) an der Metropolitan Opera New York, wo sie auch noch in Mozart’s ‚La Clemenza di Tito’ mitwirkte. In den Spielzeiten 2003/04 bis 2005/06 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Dresden; seitdem ist sie dem Haus als Gast eng verbunden. In der Spielzeit 2008/09 war sie  Gast an der Staatsoper Hamburg (Le Nozze di Figaro), sowie in zahlreichen Partien an der Semperoper Dresden. Im Herbst 2009 sang sie unter der Leitung von James Levine mit dem Boston Symphony Orchestra in den USA. Anfang 2011 sang sie Octavian (Rosenkavalier) in einer Produktion der San Diego Opera, sowie in Montreal in Wagner’s Rheingold erstmals die Fricka unter Kent Nagano. An der Semperoper Dresden war sie in der Spielzeit 2010/11 u.a. in Carmen, Capriccio zu hören , sowie beim Flandern-Festival unter Marc Albrecht. In der Spielzeit 2014/15 ist Anke Vondung wieder als Gast an der Semperoper mit unterschiedlichen Partien (u. a. Carmen, Barbier von Sevilla) zu hören. Konzerte in den USA  und Europa (u. a. auch mit der Bremer Kammerphilharmonie, beim Bayerischen Rundfunk  - Johannes-Passion - mit TV und Liederabende werden auch in dieser Saison einen großen Teil ihres Terminkalenders füllen . Außerdem gastierte Anke Vondung bei den Bregenzer Festspielen in einer Uraufführung, die dann 2015 auch im Theater an der Wien gespielt wird, beim Herrenchiemsee-Festival, Bachwoche Ansbach, Rheingau-Festival. . Sie arbeitete mit Dirigenten wie James Conlon, Helmuth Rilling, Sir Roger Norrington, Philippe Herreweghe, Edo de Waart, Marc Albrecht, Gerd Albrecht, Kent Nagano, Philippe Jordan, Ivan Fischer, Armin Jordan, Kent Nagano, Manfred Honeck, Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, James Levine, Fabio Luisi, Marek Janowski, Alexander Shelley, Howard Arman, Lothar Zagrossek, Peter Schneider, Jun Märkl, Enoch zu Guttenberg,Hans-Christoph Rademann Jeffrey Tate, Richard Bonynge.

Udo Wachtveitl

Auf ein Engagement am Münchener Theater der Jugend am Elisabethplatz folgten Auftritte am Thalia Theater in Hamburg und immer wieder arbeitete der junge Schauspieler an mehreren Bühnen seiner Heimatstadt, unter anderem am Moderen Theater 44. 1979 debütierte Udo Wachtveitl beim Fernsehen. In erfolgreichen bundesdeutschen Serien wie „Die Wiesinger“ (1984) oder „Zur Freiheit“ (1987) war der Schauspieler zu sehen. Dieter Wedel engagierte den jungen Schauspieler 1985 für den Mehrteiler „Der Mann, der keine Autos mochte“, später für „Kampf der Tiger“ und „Wilder Westen inklusive“. Er arbeitete außerdem mit weiteren namhaften Regisseuren wie Dominik Graf und im Ausland mit Claude Lelouch.

Seit 1991 spielt Udo Wachtveitl den Kriminalkommissar Franz Leitmayr im „Tatort“ des Bayerischen Rundfunks. Gemeinsam mit seinem Kollegen Miroslav Nemec erspielte er sich einen Millionenpublikum.

Udo Wachtveitl wirkt auch als Autor und tourt mit eigenen Leseprogrammen, außerdem arbeitete er als Regisseur, unter anderem mit Harald Juhnke, Dieter Hildebrandt und Heinz Schubert. Bis heute wurden dem Schauspieler vor allem für seine Rolle im Münchner „Tatort“  zahlreiche Ehrungen zuteil: Er erhielt nicht nur den „Goldenen Löwen“ und den Bayerischen Verdienstorden, sondern auch jeweils zweimal den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis.

Die Sopranistin Narine Yeghiyan wurde 1981 in Armenien geboren. Am staatlichen Konservatorium ihrer Heimatstadt Yerevan studierte sie von 2001 bis 2006 im Hauptfach Operngesang bei Prof. Nelly Piumova. Anschließend ergänzte sie dort ihre Ausbildung mit einem zweijährigen Aufbaustudium, das sie 2008 abschloss. Auf der Bühne des Konservatoriums sang sie die Partie der Serpina in »La serva padrona«, Fanni in »La cambiale di matrimonio« und Georgetta in »Il tabarro«.

Bei staatlichen Gesangswettbewerben in Yerevan gewann sie 2006 und 2008 den 1.+ 3. Preis. Von 2009 bis 2011 war sie Gastsolistin am National Academic Opera and Ballet Theatre in Yerevan und sang dort die Rolle der Donna Anna in Mozarts »Don Giovanni« sowie die Inez in Verdis »Il trovatore«. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Deborah Polaski, Francisco Araiza und Grace Bumbry teil. In Deutschland erreichte sie beim Internationalen Gesangswettbewerb »Neue Stimmen« 2009 das Semifinale und wurde mit einem Sonderpreis der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung ausgezeichnet. 2010 nahm sie beim Gesangswettbewerb »Competizione dell’Opera« sowie 2011 an Plácido Domingos »Operalia« teil.

Sie war von 2011 bis 2013 Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und Mitglied im Opernstudio der Staatsoper im Schiller Theater Berlin. Auf der Staatsopern-Bühne sang sie Barbarina in »Le nozze di Figaro« unter der Leitung von Daniel Barenboim, Angelo Custode und Himmelsstimme in »Rappresentatione di anima et di corpo« unter der Leitung von René Jacobs, Papagena in »Die Zauberflöte«, Giannetta in »L’elisir d’amore«, als Tebaldo in »Don Carlo« und als eine Modistin in »Der Rosenkavalier« unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Narine Yeghiyan Mitglied des Ensembles der Staatsoper Berlin. In der Spielzeit 2013/14 sang sie die Gloria in »Vertrauenssache«, Aschenputtel in »Aschenputtel«, Woglinde in »Rein Gold« und den Sopran 1 in »Le Vin herbé«.

2015 wird sie als Barbara in einer Neuproduktion von Telemanns »Emma und Eginhard« unter der Leitung von René Jacobs zu hören sein. Ihr Repertoire umfasst unter anderem die Rolle der Pamina in »Die Zauberflöte«, Ännchen in »Der Freischütz«, Adina in »L’elisir d’amore«, Mimì in »La Bohème«, Magda in »La rondine« sowie Nedda in »Pagliacci«. Zahlreiche Konzerte führen sie regelmäßig in verschiedene Städte Europas: 2012 sang sie in der Cité de la Musique in Paris in »Rappresentatione di anima et di corpo« unter der Leitung von René Jacobs sowie in Berlin zum 50. Jubiläum der VolkswagenStiftung, 2013 war sie in Bukarest im »Idomeneo« unter der Leitung von Julien Salemkour mit dem National Romanian Radio Orchester zu hören, in Berlin in »König David« unter der Leitung von Frank Markowitsch und in der Veranstaltung »Unternehmen Oper« mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, 2014 sang sie in Theresienstadt Johannes Brahms’ »Ein deutsches Requiem« und im Konzerthaus Berlin Gustav Mahlers 2. Sinfonie. Im April 2015 wird sie Pergolesis »Stabat mater« mit den Berliner Symphonikern singen.

Ihre Debüt-CD »König David« unter der Leitung von Frank Markowitsch ist im Mai 2014 bei Rondeau erschienen.

www.narineyeghiyan.com